Depression bei Krankheit

Vortrag gehalten an der Herbsttagung der Schweizer Selbsthilfegruppe für Krankheiten der Hypophyse  -  Olten, 22.10.2006
lic.phil. Hans-Peter Hari Britsch, Fachpsychologe für Psychotherapie FSP
 


Inhalt

·        Gesellschaftliche Bedeutung und Verbreitung der Depression

·       
Das Erscheinungsbild der Depression

·       
Ursachen der Depression

·       
Depression und Trauer

·       
Therapie der Depression

·       
Depression bei Krankheit oder Krankheit als Aufgabe



 Gesellschaftliche Bedeutung und Verbreitung der Depression

Betrachtet man die Zahl der Erkrankungsjahre pro Bevölkerung, die Schwere und Beeinträchtigung durch die Krankheit, damit verbunden auch der wirtschaftliche Einbusse, so steht die Depression in wirtschaftlich entwickelten Ländern an erster Stelle – weit vor anderen, auch körperlichen Krankheiten.

Die Depression zählt zu den häufigsten Erkrankungen überhaupt. Nach verschiedenen Untersuchungen erleben fünf bis zwölf Prozent aller Männer und zehn bis fünfundzwanzig Prozent aller Frauen zu irgendeiner Zeit ihres Lebens eine depressive Episode. Frauen sind also doppelt so häufig betroffen wie Männer.

Die Depressionshäufigkeit nimmt bei uns zu. 
 
Die Depression ist die psychische Erkrankung mit dem höchsten Suizidrisiko: Bis zu 15 Prozent aller Patienten mit schweren depressiven Störungen versterben durch Suizid.


Das Erscheinungsbild der Depression

 Das Wort „Depression“ kommt vom Lateinischen „deprimere = hinunterdrücken“. Wir benutzen auch im Alltag etwa die Redewendung ich bin deprimiert, d.h. ich fühle mich niedergedrückt, wobei zwischen dem Ausdruck deprimiert sein und der Depression als Krankheit oft Welten stehen. 

Depression bedeutet eine Störung des gesamten Gefühlslebens und setzt sich zusammen, aus folgenden Haupt-Symptomen, die bei einer Depressions-Diagnose berücksichtigt werden:

Depressive, niedergeschlagene, hoffnungslose Stimmung, Gefühl von Erstarrung, innerlich versteinert oder abgestorben sein.

Verlust von Interesse und Freude; Unfähigkeit etwas zu geniessen. Die Wahrnehmung wird abgestumpft. Was früher wichtig war, verliert den Wert. Schauerliche Einsamkeit kann die Folge sein.

Energie- und Antriebslosigkeit so als ob jegliche Kraft abhanden gekommen wäre. Die kleinste alltägliche Verrichtung wird zur Qual und subjektiv als enorm aufwändig und oft als nicht zu bewältigen erlebt.


Weitere Symptome:

·        Verminderte Konzentration und Aufmerksamkeitsstörung

·        Vermindertes Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen

·        Gefühl von Schuld und Wertlosigkeit

·        Negative, pessimistische Zukunftsaussichten

·        Suizidgedanken und suizidale Handlungen

·        Schlafstörungen

·        Appetitminderung oder –steigerung


Ich kann nichts und bin nichts und bin selber Schuld.


Bei einigen Depressionsformen:

Aengste

Wahnvorstellungen (Schuld-, Verarmung-, hypochondrisch)


Ursachen der Depression

 Früher unterschied man zwischen endogenen (von innen her kommend, körperlich bedingten) Depressionen und psychogenen, also psychisch bedingten. Aufgrund der Forschungen der letzten Jahrzehnte hat man diese Unterscheidung fallen gelassen, aus der Erkenntnis heraus, dass in den meisten Fällen von Depression sowohl körperliche, wie auch psychische Ursachen eine Rolle spielen.


Biologisch bedingte Ursachen 

Aus der Erbforschung weiss man, dass erbliche Faktoren bei der Depression eine Rolle spielen: Die Wahrscheinlichkeit, im Verlaufe des Lebens an einer Depression zu erkranken ist 3x höher, wenn ein Elternteil oder beide auch schon depressive Krankheiten hatten. 

Man geht heute davon aus, dass Depression - biologisch gesehen - etwas damit zu tun, dass die Uebertragung der Nervenimpulse im Hirn gehemmt ist. Das Gehirn besteht aus einem sehr komplexen, verbundenen Netz von Millionen von Hirnzellen, die wie Leitungen funktionieren. Damit diese Leitung funktioniert braucht es so genannte Botenstoffe, die die Impulsübertragung gewährleisten, namentlich Serotonin und Noradrenalin.  

Bei Depressionen sind diese Uerbertragungsvorgänge gehemmt; warum das so ist, weiss man nicht.

Die antidepressiven Medikamente setzen hier an. Sie verstärken die Wirkung der Botenstoffe Serotonin und Noradrenalin, indem sie die Wiederaufnahme durch die abgebende Zelle verhindern. 
  

Psychologische Ursachen

Psychisch kann eine Depression ausgelöst werden durch ein äusseres Verlust-Ereignis:

-         Verlust eines geliebten Menschen durch Trennung oder Tod

-         Verlust von Hab und Gut

-         Verlust der Arbeitsstelle und oft damit verbunden der 
          gesellschaftlichen Integration

-         Verlust von Gesundheit

-         Verlust des Sicherheitsgefühls oder des Gefühls von körperlicher
           Integrität durch eine traumatische Erfahrung 

Die Depression kann dann entstehen durch einen entgleisten Trauerprozess, z.B. wenn das Erlittene so überwältigend wirkt, dass der oder die Betroffene in der Ueberforderung wie erstarrt, sich selbst wie abstellt, um den ganzen Schmerz und die Trauer nicht fühlen zu müssen. 

Wie ein Mensch in seinem Leben zurecht kommt, wie er auch in Krisensituationen zu reagieren vermag, hängt stark mit der Lebensgeschichte zusammen. 

Menschen, die in ihrer Kindheit Sicherheit, verlässliche Beziehungen und Bindungen erlebt haben, die erfahren haben, dass sie geliebt werden, dass sie willkommen sind, dass ihre Ideen gefragt sind, dass man ihnen hilft, schwierige Aufgaben zu lösen, dass man ihnen auch zutraut, dass sie selbst etwas können, sie werden in einer Krisensituation mehr Boden haben, mehr Sicherheit und Vertrauen in sich und in die anderen. Sie werden weniger gefährdet sein, in die absolute Hoffnungslosigkeit, also in die Depression, abzusinken.

Menschen, die sich von Beginn ihres Lebens an als Last für die Umwelt, als überflüssig, abgeschoben erleben mussten, die auf keine Hilfe vertrauen konnten, wenn solche nötig gewesen wäre, und die in ihrer Schutzlosigkeit schon immer überfordert waren, werden in Krisensituationen rascher in die alte Leere und vielleicht in eine Depression absinken.

Sie mögen schon früh ein trostloses Selbstbild in sich aufgebaut haben: ich kann nichts, ich bin nichts und bin daran noch selber schuld. 


 Depression und Trauer

Depression und Trauer sind zwei Verwandte, und sie sind doch so grundverschieden. 
Man könnte sagen, die Depression ist Trauer ohne Hoffnung. 

Der depressive Mensch findet sich in einem schwarzen Tunnel wieder und kann sich überhaupt nicht vorstellen, dass dieser Tunnel irgendwann wieder ans Licht führen wird. Er sieht keine Zukunft.

Der trauernde Mensch erlebt sich zwar vielleicht auch in der Finsternis, aber er behält in allem Schmerz die Zuversicht, dass irgendwann wieder Licht folgen wird, ein neues Land vielleicht – einfach dass das Leben irgendwie weitergehen wird.  

Wir haben gesehen:
Depression ist ein erstarrter Zustand von Bewegungslosigkeit, Hoffnungslosigkeit, Ohnmacht, dumpfen Leeregefühlen, Unfähigkeit sich zu freuen und zu trauern. Oft fliessen die Tränen nicht sondern versiegen, versteinern. Der Depressive spürt sich nicht mehr und er wird sich selbst dadurch fremd. Es findet also eine Art Selbstentfremdung statt.  

Und Trauer ist hier das Gegenteil:
Wir brauchen die Trauer, um Verluste und Trennungsprozesse zu bewältigen, um uns von Gewesenem zu verabschieden, um reif zu werden, uns auf eine neue Lebenssituation oder eine neue Lebensaufgabe einzustellen. Trauer ist ein Weg der Heilung, ein Weg zu sich selbst. Wenn wir die Trauer zulassen, kommen wir uns selbst näher. Wir lernen uns besser kennen, wir nähern uns im Trauerprozess unserer eigenen Mitte. Sie ist ein Prozess, Bewegung auf eine Veränderung hin und hin zu Selbstfindung und Selbstentfaltung.  

Die Trauer wird dann zur Depression, wenn sie nicht angenommen, abgewehrt wird, wenn der Trauerprozess nicht geschehen kann und in eine Erstarrung mündet.


Therapie der Depression 

Depression ist behandelbar. Es geht darum, diese Starre wieder zu lösen.
Sie ist in den allermeisten Fällen kein unabänderliches Schicksal, sondern kann mit einer Kombination von antidepressiven Medikamenten und Psychotherapie meist vollständig geheilt werden.

Nach erfolgreicher Therapiebehandlung ist die Persönlichkeit wieder so wie sie vor der Depression war, d.h. es findet nicht irgendwie ein hirnphysiologisch bedingter Abbau statt. Die Person ist nachher wieder gleich leistungsfähig und auch beziehungsfähig wie vorher.


Medikamentöse Therapie

Die Behandlung schwerer Depressionen geht meist nicht ohne Medikamente.
Es gibt ganz verschiedene Antidepressiva: antriebssteigernde, stimmungsaufhellende, beruhigende, angstlösende.

Antidepressiva sind Medikamente die über längere Zeit eingenommen werden müssen.
Sie machen nicht abhängig. Es können jedoch Nebenwirkungen auftreten wie Mundtrockenheit, Zittern, Uebelkeit, Schwindel, sexuelle Funktionsstörungen, Gewichtszunahme.  

Nicht jedes Medikament wirkt auf jeden Patienten gleich und nicht jedes Medikament ist für jeden Patienten gleich verträglich. So muss oft das Medikament gewechselt werden, bis man dasjenige gefunden hat, das die erwünschte Wirkung zeigt mit möglichst wenigen Nebenwirkungen.



Antidepressiva schaffen oft erst die Möglichkeit, mit jemandem wieder in Kontakt zu treten, um z.B. auch psychotherapeutisch arbeiten zu können.
 

Psychotherapie

Psychotherapie ist eine Behandlung mit psychologischen Mitteln. Wichtig dabei ist das verstehende Gespräch, die vertrauensvolle Beziehung zum Therapeuten. Spezielle Techniken z.B. Entspannungen, Atem- und andere Körpertechniken können den Therapieprozess unterstützen.

Oft ist auch der Einbezug von Angehörigen wichtig und die gemeinsame Beratung und Besprechung, wie mit schwierigen Situationen und Konflikten umgegangen werden könnte.

Hirnphysiologische Untersuchungen haben gezeigt, dass Psychotherapie im Gehirn ähnliche Veränderungen zu bewirken vermag wie Antidepressiva. Geeignet ist die Kombination von beidem. 


Unterstützende Eigenaktivitäten  

·        Bewegung / Sport (Ausschüttung Endorphine

·        Frische Luft  -  Atmen

·        Licht

·        Bewusstes Wahrnehmen: riechen, sehen, hören, tasten, schmecken

·        Natur auf sich wirken, zu sich sprechen lassen

·        Gespräche mit guten Freunden

·        Schöne Musik hören oder machen

·        Anstehende Arbeiten und Aufgaben in kleine Schritte unterteilen

·        Liste von zu bewältigenden Aktivitäten

·        Gute, passende Literatur

·        Nachspüren: was tut mir gut

·        Reihe bilden von positiven Wörtern

·        Meditation / Gebet


Depression bei Krankheit oder Krankheit als Aufgabe

 Depression bei Krankheit 

Es gibt körperliche Krankheiten, die somatisch bedingt Depressionen zur Folge haben können (z. B. niedriger Blutzucker, Demenzen, hormonelle Störungen, Schilddrüsenunterfunktion, Gehirntumore usw.). Auch hier wird die Depression behandelt wie oben beschrieben, wobei im Vordergrund die Behandlung der somatischen Störung steht.

Depression kann aber auch eine psychische Folge sein einer körperlichen Krankheit, nämlich dann wenn der Verlust der Gesundheit und damit verbunden der Verlust von vielleicht ganz vielen Lebens- und Selbstverwirklichungsmöglichkeiten nicht angemessen betrauert und verarbeitet werden kann. Die Trauer, die Enttäuschung, die Wut, der Schmerz können so überwältigend gross sein, dass es innerlich einfach zumacht; die Erstarrung, die wir Depression nennen, kann die innere Welt zu beherrschen beginnen. 


Krankheit als Aufgabe

 Es ist die Art und Weise, wie wir über ein Problem nachdenken; die Art und Weise wie wir eine Situation verstehen, die darüber entscheidet, wie wir ein Schicksal aushalten, durchstehen, verarbeiten können.

Wenn wir Krankheit z.B. verstehen als Strafe Gottes, dann ist die Krankheit kaum erträglich. Es macht mehr Sinn, wenn wir die Krankheit als Aufgabe auffassen, in der wir reifen sollen und können. 

Gerne illustriere ich an einem Beispiel aus meinem Leben, wie wichtig die Art und Weise, über etwas zu denken. sein kann: 

 Unser ältester Sohn litt während seinen ersten 5 Lebensjahren an einer schweren Neurodermitis. Jede Nacht kratzte er seinen ganzen Körpern in stundenlangen Kratzritualen blutig. Er vermied es, sich an- und ausziehen, weil die Kleider an den Blutkrusten klebten und dann die Narben jeweils wieder aufrissen. Er konnte die Finger kaum mehr bewegen; er war behindert in vielerlei Hinsicht – auch im Spiel mit den andern. So sass er etwa am Sandkasten oder am Bassinrand und schaute den andern Kindern beim Spielen zu. Wenn dann noch etwa ein anderes Kind im Vorbeigehen sagte: Mami schau mal diese grausigen Hände, dann tat das sehr weh – ihm und auch uns als Eltern.

Nun weiss man ja, dass viele Hautkrankheiten psychosomatisch bedingt sind. Das war wohl auch bei Roman so: Er war ein äusserst sensibles Kind, und wir hatten oft den Eindruck, dass er wie zu dünnhäutig war, um in dieser Welt zu bestehen.

Ausgehend von der Hypothese „psychosomatisch“ wurde dann aber oft von Laien wie auch von Aerzten auf uns Eltern geschlossen. „Was sind denn das wohl für Eltern, dass dieser arme Bub so leiden muss  und die Welt so nicht aushalten kann“ Wir spürten diese abwertende, auch arrogante Haltung uns gegenüber sehr oft – manchmal ganz offen, manchmal eher verdeckt in Form von Ratschlägen, wie wir eben müssten und nicht sollten.... 

Um nicht den Mut zu verlieren und selbst in eine Depression abzusinken, sahen wir – meine Frau und ich -  uns gezwungen, in vielen gemeinsamen Gesprächen unsere eigene Definition und unser eigenes Verständnis für diese belastende Situation zu schaffen.

Wir sagten uns, dass unser Kind nicht deshalb so leiden musste, weil wir schlechte Eltern gewesen wären, sondern umgekehrt: dass dieses Kind mit seiner schwierigen Krankheit zu uns gekommen war, weil wir beide über die nötigen Kräfte und die nötige Geduld verfügen würden, um es durch diese lange Krankheitsphase hindurch zu begleiten und hindurch zu tragen.  

Roman ist heute ein junger, gesunder Mann, Medizinstudent mit grossem Einfühlungsvermögen und grossem Verständnis für Krankheiten und Schwächen anderer Menschen. 

Wir können Schicksalsschläge in unserem Leben oft nicht abwenden. Wir können höchstens besser damit zurecht kommen, wenn es uns gelingt, dem was uns im Leben begegnet, einen positiven Sinn zu geben.  

Wenn wir Krankheit auffassen als eine Lebensaufgabe, in der wir reifen, dann ergibt sie Sinn. Dann ist die Hoffnung unsere Begleiterin. Die Hoffnung nämlich, dass trotz allem unser Weg an einen guten Ort führt. Dass, wenn auch das Leben nicht immer so verläuft, wie wir es uns gewünscht hätten, vielleicht gerade dadurch eine grosse persönliche Entwicklung möglich wird, dass wir seelisch vielleicht gerade durch die Krankheit dorthin kommen, wo Gott uns haben will. 

Die Krankheit als Aufgabe auffassen, heisst auch, JA dazu zu sagen, diese Aufgabe möglichst gut zu bewältigen. Der Weg aus der Krankheit führt über ein JA zu dieser Krankheit und nicht über die Auflehnung dagegen.

Nehmen wir die Krankheit Depression: Wir haben gesehen, dass Depression Erstarrung bedeutet. Die Einsicht, dass ich z.Zt. an Depression leide und deshalb meine Selbstansprüche senken muss oder darf und mir jeden Tag nur das vornehme, was ich auch schaffe, führt aus der Überforderung und aus der Depression heraus. Es führt innerlich zu einer Aufweichung der Starre und wieder zu neuem Leben.  

Zum Schluss ein Zitat eines grossen Mannes:

Ein Mann, der Teile seines Lebens im KZ verbracht hatte, an einem Ort, wo täglich sinnlos Tausende Menschen umgebracht worden waren, in einer Situation, welche nun wirklich zu wenig Hoffnung und zu wenig Sinnfindung Anlass gab. Ein Mann, der es schaffte, seinem Leben auch in dieser Situation Sinn zu geben und dadurch seelisch gesund blieb. Zu solchen Menschen können wir aufschauen und von solchen Menschen können wir lernen.

Er schrieb:

Es gibt keine Situation im Leben, wo das Leben aufhört, Sinnmöglichkeiten zu geben!

 Victor Frankl

 Das Leben gibt Möglichkeiten für Sinn. Welchen Sinn wir ihm geben, wählen wir selbst. 

 
Zusammenfassung

Depression ist weit verbreitet und die Zahl von depressiv Erkrankten steigt.

Depression ist ein innerer Erstarrungszustand geprägt von Leere, Antriebslosigkeit, Sinn-, Wertlosigkeits- und Schuldgefühlen.
Selbstentfremdung.

Sie ist Trauer ohne Hoffnung.

Trauer ist dagegen ein wichtiger Prozess in der Verarbeitung von Schicksalsschlägen. In ihr bleibt die Hoffnung bestehen.
Sie ist Selbstfindung.

Ursachen der Depression sind biologisch und psychisch bedingt.

Therapie: Kombination von Antidepressiva + Psychotherapie + unterstützenden, selbstheilenden Aktivitäten

Krankheit als Aufgabe: Einen persönlichen Sinn im eigenen Leben und in der Krankheit finden!